Greenpeace-Ranking: Nintendo erneut am letzten Platz

Greenpeace hat nun zum achten Mal den vierteljährlich erscheinenden Leitfaden zur „Grünen Elektronik“ veröffentlicht. In diesem Leitfaden bewertet Greenpeace wie umweltverträglich die Produkte der Elektronikhersteller tatsächlich sind.
In der Liste, die derzeit 18 Hersteller führt, bleibt Nintendo erneut das Schlusslicht. – Dicht gefolgt von Microsoft, die sich auch wenig um unsere Umwelt scheren.
Bewertungskriterien sind unter anderem der Ausstoß von Treibhausgasen im Produktionsprozess, Energieeffizienz, erneuerbare Energien, et cetera.
Als löbliches Vorbild bezeichnet Greenpeace Fujitsu Siemens Computers, die sich um eine Reduktion von Treibhausgasen bemühen. Nokia würde die Liste anführen, wenn es nicht im Dezember einen Strafpunkt für das Unternehmen gehagelt hätte wegen Probleme bei der Produktrücknahme.
"In Russland und Argentinien wurde das gelöst, aber es gibt nach wie vor Probleme in Indien", hieß es von Greenpeace weiters.
An unangefochtener Spitze stehen diesmal SONY sowie SONY Ericsson mit jeweils 5,1 Punkten. Dies haben sie durch einen relativ weitreichenden Verzicht auf toxische Materialien erreichen können.
Greenpeace versucht mit dieser Liste, die man sich übrigens vollständig hier herunterladen kann, das Umweltbewusstsein der Unternehmen zu stärken und diese anzuspornen „grünere Elektronik“ zu produzieren. Wie man sieht klappt das bei einigen Firmen… bei anderen jedoch nicht.
Quelle: Greenpeace / Pressetext.atTags: greenpeace, microsoft, Nintendo, Sony
Am 26. Juni 2008 um 22:05 Uhr
Mario der Drecksspatz
Am 27. Juni 2008 um 07:51 Uhr
Hehe das find ich ja mal ne geile Idee! Sony hätt ich eher im Megaroten Bereich eingeschätzt, aber KEINE Toxischen Handys – muss ich ja mal aufpassen das ich vom Handyzocken keinen “grünen Daumen” bekomme xD