Review: SuperHyperCube für PlayStation VR

Achtung Suchtgefahr
Daniel Pölzl

Daniel, Chefredakteur

13. Dezember 2016

Tetris ist Schnee von gestern. SuperHyperCube ist nicht nur was für die Augen, sondern erfordert auch schnelles Reaktionsvermögen und Köpfchen. Wir haben SuperHyperCube für PlayStation VR getestet.

SuperHyperCube

Entwickler kokoromi
Veröffentlichung 13. Oktober 2016
Plattform PlayStation VR (exklusiv)
Preis € 29,99

Formwandler

Das Spielprinzip von SuperHyperCube ist wirklich sehr schnell erklärt und erschließt sich dir auch beim ersten Spielen sofort. Dein Baustein muss durch einen vordefinierten Spalt passen.

Ja, das ist eigentlich auch schon alles, doch gibt es ein paar weitere Feinheiten zu beachten.

Die ersten Levels von SuperHyperCube beginnen langsam und du hast kurz Zeit dich mit der Steuerung vertraut zu machen. Die Steuerung ist dabei einfach gehalten. Mit dem Steuerkreuz und den Schultertasten veränderst du die Form deines Bausteins. Diese Form musst du – vorzugsweise relativ zügig – so verändern, damit sie durch den auf dich zukommenden Spalt passt. Ist das geschafft, taucht auch schon der nächste Spalt auf und und auch ein neuer Baustein und somit beginnt das Spielchen erneut. 

Faster, Harder, Stronger

Der Schwierigkeitsgrad zieht dabei relativ rasch an, somit ist für SuperHyperCube eine schnelle Reaktion und Auffassungsgabe gefordert. Bringst du deine Form relativ rasch in die richtige Position, solltest du sobald wie möglich die X-Taste betätigen. Dadurch sammelst du einen Zeit-Bonus mit dem du im späteren Verlauf im Zielmodus eine Bombe freischalten kannst, die dir das Leben erheblich erleichtert.

Optisch ist SuperHyperCube schlicht gehalten, was für diese Art von Spiel sogar von Vorteil ist. So kannst du dich auf das Wesentliche konzentrieren. Die kräftigen Neonfarben lassen zudem richtiges Tron-Feeling aufkommen. Zusammen mit dem Soundtrack ergibt sich hier eine wirklich stimmige Kombination.

SuperHyperCube schafft dank PlayStation VR aber auch noch einen zusätzlichen Anreiz, der sich leider nur schwer mit herkömmlichen Trailern zum Spiel vermittelt lässt. Man muss es, wie es so schön heißt, einmal selbst erlebt haben.

Zu SuperHyperCube gesellt sich weiters auch noch eine Online-Rangliste dazu. Nach erfolgreicher Highscore-Jagd kannst du dich hier also mit den besten der Welt vergleichen. Allerdings gleicht kein Level bzw. neues Spiel dem anderen und jedes erneute Durchspielen generiert neue Formen. Es wartet somit jedes Mal eine neue Herausforderung auf dich.

Fazit

SuperHyperCube kann süchtig machen – vor allem für Highscore-Jäger. Auch die an die 1980er Jahre erinnernden grellen Neonfarben sind passend gewählt und das Head-Tracking funktioniert ohne Probleme.

Das Spielprinzip und der Umfang, trotz der sich ständig wechselnden Formen, bleibt allerdings derselbe. Wie hoch hier der persönliche Wiederspielwert ist, muss somit jeder für sich entscheiden. Zum Glück gibt es aber im PlayStation Store zu SuperHyperCube auch eine Demoversion, welche dir ein besseres Gefühl vom Spiel vermitteln kann, als es die Trailer können.

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